Anfänglich habe ich bloss meinen Sohn Philip ins Karate Training gefahren und wieder abgeholt. Karate hat mich jedoch schon immer interessiert. Nur habe ich geglaubt, dass diese Sportart nur "harte Typen" mit Hornhaut an den Fäsuten ausüben können. Ich reihe mich aber definitiv nicht in diese Kategorie von Menschen ein!
Als mich Renate und Hermann freundlich eingeladen haben mir doch so ein Training aus der Nähe anzuschauen, konnte ich nicht wiederstehen und hab mich mit den Kindern, welche bereits einige Zeit im Anfängerkurs vom September 2005 Karate übten, in die Halle gestellt. Diesen mutigen Schritt habe ich bis heute nicht bereut :-)
Nun trainiere ich seit zwei-einhalb Jahren im Karate Verein Eberschwang mit und ich möchte keine Minute davon missen. Karate ist für mich nebst der körperlichen Ertüchtigung eine super Methode meine Körperkoordination (welche nicht die beste ist..) zu trainieren. Karate Do zu üben ist auch ein reinigender Ausgleich zum nervigen Altag. Es hilft mir in angespannten Situationen gelassen zu reagieren und die Dinge einfach geschehen zu lassen. Karate zu praktizieren hat für mich persönlich die selbe Wirkung, wie wenn ich mich Qigong oder Taj Chi widmen würde. Die meditative Komponente ist hier, je weiter man in der Praxis voranschreitet, ein wesentlicher Bestandteil.
Ich möchte Karate bis ins hohe Alter praktizieren und hoffe bis dahin auch etwas beweglicher zu werden 
Jürg Caluori